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Technisches Handbuch
Unterstützung für mehrere OIDC- und benannte Zugriffe
Einmaliges Anmelden für Apps, zwei oder mehr Heimidentitäten und keine gemeinsam genutzten Dienstkonten.
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1. Empfohlenes Modell
Das angestrebte Architekturmuster ist keine automatische Funktion jeder Version: Anwendungen vertrauen einem einzigen Kundenbereich in Keycloak, der die Identitäten des Kunden, des DERS und gegebenenfalls des Implementierungspartners verwaltet. Bereichsinhaber, Broker-Support und operative Verantwortung werden durch die jeweilige Bereitstellung festgelegt.
ArbeitsbeispielErsetzen Sie die Werte <…> durch Angaben aus dem Release
Aplikace SIFYBOX
issuer: https://<KEYCLOAK_FQDN>/realms/<CUSTOMER_REALM>
client: <SIFYBOX_CLIENT_ID>
Keycloak — broker identity
1. customer-idp
issuer: https://<CUSTOMER_IDP>/...
uživatelé: zaměstnanci zákazníka
2. support-idp
issuer: https://<DERS_OR_PARTNER_IDP>/...
uživatelé: jmenovití pracovníci podpory
Jednoznačný auditní klíč
external_identity = <issuer> + "|" + <subject>
Autorizace
skupina/claim z domovského IdP
-> mapper v Keycloaku
-> omezená aplikační role
-> procesní oprávnění v konkrétní instalaci02
2. Warum ein zentrales Anmelde-Gateway?
Keycloak fungiert hier als Vermittler: Anwendungen kennen nur einen vertrauenswürdigen Anmeldepunkt, während sich Mitarbeiter des Kunden, von DERS und des Partners weiterhin mit dem Konto ihrer eigenen Organisation anmelden.
- Anwendungen authentifizieren Anmeldungen auf einheitliche Weise und müssen nicht jeden Identitätsanbieter separat kennen.
- Ein Kunde kann sein Heim-Login-System ändern, ohne alle Anwendungen neu aufbauen zu müssen.
- DERS oder ein Partner verwendet innerhalb seiner Organisation ein eigenes Multi-Faktor- oder passwortloses Anmeldeverfahren sowie eine eigene Kontoverwaltung.
- Die Regeln für die Umwandlung verwalteter Gruppen in Anwendungsrollen unterliegen weiterhin der Kontrolle der jeweiligen Installation.
- Die Prüfung gewährleistet die Wahrung der Identität. Zwei Konten mit derselben E-Mail-Adresse werden nicht automatisch als dieselbe Person betrachtet.
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3. Einrichtung eines Kunden-IdP
- Ersetzen Sie die Aussteller-/Discovery-URL, die Client-ID, das Geheimnis oder die Schlüssel, die zulässigen Umleitungs-URIs und die TLS-Regeln.
- Erlauben Sie nur die notwendigen Berechtigungen und Ansprüche: stabiles Subjekt, Anzeigename, gegebenenfalls verifizierte E-Mail-Adresse und genehmigte Gruppen.
- Richten Sie einen Erstanmeldungsprozess ein, der keine automatische Kontoverknüpfung ausschließlich anhand der E-Mail-Adresse ermöglicht.
- Genehmigte Gruppen werden grundlegenden Anwendungsrollen zugeordnet; Prozessrollen werden gemäß den Regeln des jeweiligen Prozesses zugewiesen.
- Testen von Login, Logout, Gruppenwechsel, Kontosperrung und Benutzern ohne zulässige Rolle.
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4. Einrichtung eines DERS/Partner-IdP zur Unterstützung
- Verwenden Sie für eine spezifische Kundenumgebung einen separaten Broker-Alias und einen separaten Client.
- Nur namentlich genannte Arbeitskonten zulassen; gemeinsam genutzte Support- oder Administratorkonten deaktivieren.
- Verlangen Sie MFA oder Passkey im Heim-IdP und bestehen Sie die Authentifizierungsstufe, wenn dies Teil des Vertrags ist.
- Leiten Sie den Ansatz aus der Zweckgruppe für den jeweiligen Kunden und das jeweilige Umfeld ab, nicht aus der allgemeinen Beschäftigung bei DERS/Partner.
- Ermitteln Sie die niedrigste erforderliche Rolle; legen Sie ein Zeitlimit fest und prüfen Sie erhöhte Berechtigungen.
- Nach Abschluss des Eingriffs überprüfen Sie die Entfernung der Gruppe, die Beendigung der Sitzung und die Ungültigmachung des Aktualisierungstokens.
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5. Automatischer Lebenszyklus ohne Erstellung eines lokalen Kontos.
- Beim ersten Login kann automatisch ein Konto von einem vertrauenswürdigen Aussteller und einem stabilen Subjekt erstellt werden.
- Die Rolle wird aus einem verwalteten Anspruch/einer Gruppe erstellt; nicht aus Freitext oder der E-Mail-Domäne selbst.
- Eine Änderung oder Entfernung des Quell-IdP wird spätestens zum Zeitpunkt der definierten Sitzungs-/Token-Zeit wirksam.
- Falls eine sofortige Entfernung ohne Benutzeranmeldung erforderlich ist, ergänzen Sie diese durch einen Backchannel-Logout, SCIM oder einen anderen unterstützten Lifecycle-Kanal; die alleinige Vermittlung über OIDC gewährleistet dies nicht.
- Ein regelmäßiger Test überprüft die Deaktivierung, den Ablauf der Sitzung, den Rollenwechsel und die ursprüngliche Identität.
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6. Was muss im Audit enthalten sein?
- Aussteller und Subjekt des ursprünglichen IdP als unveränderliches Paar
- interne Benutzerkennung, Anzeigename und Organisation
- Quellgruppe/Anspruch und daraus resultierende Anwendungsrolle
- Anmeldezeitpunkt, Authentifizierungsstufe und Sitzungskennung
- jede Erhöhung der Berechtigung, deren Grund, Genehmigung und Ablaufdatum
- Aktionen im Prozess unter einer benannten Identität, nicht unter einem Integrationskonto
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7. Abnahmetest
- Ein Kunde mit der richtigen Gruppenzugehörigkeit meldet sich an und sieht nur seinen eigenen Bereich.
- Ein Kunde ohne Gruppenzugehörigkeit kann sich zwar anmelden, erhält aber keine Prozessberechtigungen oder wird gemäß den Richtlinien abgewiesen.
- Ein namentlich genannter DERS/Partner-Mitarbeiter erhält nur den unterstützten Leistungsumfang einer bestimmten Umgebung.
- Ein zweiter Mitarbeiter ohne Zugehörigkeit zu einer speziellen Zweckgruppe erhält keinen Zugang.
- Das Entfernen einer Gruppe führt zum Verlust des Zugriffs zum angegebenen Zeitpunkt.
- Im Rahmen der Prüfung werden zwei Personen mit gleichem Namen oder gleicher E-Mail-Adresse von verschiedenen Ausstellern unterschieden.
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